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James Suckling
Dorsheimer Burgberg Riesling Großes Gewächs trocken 2022
-9%
Vegan

Dorsheimer Burgberg Riesling Großes Gewächs trocken 2022

Kruger-Rumpf
  • Deutschland
  • Nahe
  • trocken
bisher 44,00 €
39,95 €
pro Flasche 0,75 l (53,27 € / 1 Liter)
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Ein Riesling Großes Gewächs von der Nahe, das nach allen Regeln der Kunst seine besondere Herkunft zum Ausdruck bringt. Ein echter Terroir-Wein!

Kruger-Rumpf
fruchtigmineralisch
Holzfass
12.5%
Wenig
0.7 g/l
Viel
Wenig
7.4 g/l
Viel

Das Besondere an diesem Wein

Das VDP-Weingut Kruger-Rumpf hat das Privileg, Parzellen in einigen der besten Weinlage an der Nahe zu besitzen. So auch im Burgberg in Dorsheim – ein vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) als Große Lage eingestufter Weinberg. Die Spitze der Qualitätspyramide und als trockener Weißwein mit der Bezeichnung Großes Gewächs (GG) versehen.

Diese ultimative Klassifizierung hat der nur knapp fünf Hektar große Burgberg zu Recht erhalten, denn die bis zu 60 Prozent geneigte Steillage zwischen Münster-Sarmsheim und der Burg Layen ist wirklich etwas Besonderes: Ihre Kesselform schützt die Reben vor Winden aus Norden, Westen und Osten, zudem sorgen die einrahmenden Felsen für die Wahrung der Wärme des Tages. Der lehmige Boden im Burgberg ist fruchtbar, besitzt durch einen hohen Eisengehalt sowie Taunusquarzit, Schiefer und Kieselsteine zudem aber eine ausgeprägte Mineralität. Die perfekte Grundlage für einen Riesling der Extraklasse.

Kruger-Rumpf präsentiert aus dem Dorsheimer Burgberg ein GG mit intensiver gelber Frucht und einer geradezu pulsierenden Spannung am Gaumen. Der Trinkfluss ist von großer Reinheit bestimmt und die Komplexität der Aromatik ist ein Spiegelbild des vielschichtigen Terroirs. Die straffe Säure bietet im Zusammenspiel mit der guten Struktur das Rüstzeug für eine lange Lebensdauer. Einen zusätzlichen Beitrag leistet der Ausbau im großen, gebrauchten Stückfass aus Eichenholz, das keinerlei aromatische Prägung in den Wein einbringt.

Internationale Kritiker sind von dem Wein Jahrgang für Jahrgang hingerissen. Und durch die überschaubare Größe der Lage ist dieser Riesling von der Nahe eine limitierte Kostbarkeit, die es lohnt, ohne Umschweife im heimischen Keller zu bevorraten.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Im Glas mit einem blassen Zitronengelb. Der Duft des Rieslings ist von gelbem Steinobst und Limettenschalen geprägt, dabei setzt ein subtiler Rauchton einen interessanten Kontrapunkt. Im Mund ist der Wein spannungsreich, mit beeindruckendem Druck. Die Kombination von Aromatik und kräftiger Salzigkeit sorgt für einen extremen Zug am Gaumen, der im Abgang lange nachwirkt.

Was Kritiker zu dem Wein sagen

96 Punkte von James Suckling

„Was für faszinierende und komplexe Aromen von Zitrusfrüchten und Steinobst besitzt dieses atemberaubende GG, und eine subtile Würzigkeit ist geschickt mit ihnen verwoben. Große Spannung und Mineralität von zerkleinertem Gestein. Eine wunderbare Kombination aus Konzentration und Feinheit bis hin zum sehr langen, tadellos ausgewogenen Abgang. Aus biologisch angebauten Trauben. Trinken oder lagern“.

Jahrgang2022
Farbeweiß
HerkunftslandDeutschland
HerkunftsregionNahe
RebsorteRiesling
Geschmacktrocken
Alkoholgehalt12.5% vol
QualitätsstufeQ.b.A.
Weinstilfruchtig & frisch
Trinktemperatur8 °C
Restsüße0.7 g/l
Säuregehalt7.4 g/l
Trinkreifejetzt und weitere 5 Jahre
Schmeckt zuAsiatisch, Fisch, Meeresfrüchte
Schmeckt nachfruchtig, mineralisch
Passt zuFür besondere Momente, Sommerabend
Ist veganJa
Auszeichnungprämiert
AusbauHolzfass
VerschlussKorken
KlassifikationVDP Großes Gewächs
Hersteller/AbfüllerKruger-Rumpf, 55424 Münster-Sarmsheim, Deutschland
Artikelnummer2000015106

Kruger-Rumpf: eine Nahe Erfolgsgeschichte

Das Anbaugebiet Nahe ist mit 4.249 Hektar das siebtgrößte Anbaugebiet in Deutschland (Stand 2023). Es liegt zwischen den Wein-Giganten Rheinhessen und der Pfalz. Doch die Region behauptet sich stolz gegen die beiden Nachbarn und das aus gutem Grund: Bereits in der Antike wurde an den Hängen des Rhein-Zuflusses Weinbau betrieben.

Auch die Familie Kruger-Rumpf ist schon lange im Nahetal ansässig. Bereits 1708 wurde das Weingut in Münster-Sarmsheim an der Nahe gegründet und auch urkundlich erwähnt. Circa 1870 heiratet Winzer Karl Rumpf die Winzertochter Babette Kruger. Unter dem Namen „Kruger Erben“ werden, bis ins 20. Jahrhundert, vor allem Fassweine erzeugt. Der Erfolg dieses Geschäfts ist leider durchwachsen bis nicht vorhanden. In den 1980er Jahren beschließt Stefan Rumpf, Vater der heutigen Eigentümer Georg und Philipp, sein Schicksal, genauer gesagt seine Trauben, selbst in die Hand zu nehmen. 1983 wird der Betrieb auf die Erzeugung von Flaschenwein umgestellt. Der „Reboot“ des Weinguts wird auch mit einem neuen Namen zelebriert: Kruger-Rumpf. Stefan und Gattin Cornelia Rumpf entscheiden sich zudem für ein zweites Standbein – eine Straußwirtschaft … aus der übrigens im Lauf der letzten 40 Jahre ein beliebtes und vom Magazin „Der Feinschmecker“ ausgezeichnetes Restaurant geworden ist.

Jetzt geht es aufwärts. Stefan Rumpfs Weine bekommen auch seitens der Presse immer mehr Aufmerksamkeit. 1992 ist ein bedeutsames Jahr für die Familie Rumpf: Der New Yorker Importeur und Weinhändler Terry Theise importiert Stefans Nahe-Riesling in die USA, bis heute einer der wichtigsten Absatzmärkte für das Weingut. Im selben Jahr wird das Weingut Kruger-Rumpf Mitglied im VDP, dem prestigereichen Verband Deutscher Prädikatsweingüter.

Kruger-Rumpf – Terroir und Lagen

Mit Wein von der Nahe ist in erster Linie Riesling gemeint. Obwohl auch andere Rebsorten hier auf buchstäblich fruchtbaren Boden fallen, wird das Nahe-Terroir wohl am besten von Deutschlands weißer Rebsorte Nummer Eins interpretiert. Doch muss man zugeben, dass der Ausdruck „Nahe-Terroir“ etwas irreführend ist, denn das Nahetal verfügt über die vielfältigsten Bodentypen aller deutschen Anbaugebiete: 180 verschiedene sind es, und das auf so engem Raum!

Die Weingärten des Weinguts Kruger-Rumpf, an der unteren Nahe gelegen, haben hauptsächlich einen Untergrund aus Schiefer-, Vulkan- und Quarzit-Gestein. In insgesamt vier Großen Lagen (VDP) besitzt das Weingut Kruger-Rumpf Parzellen – Dautenpflänzer, Scharlachberg, Burgberg und Pitterberg. Der 2,5 Hektar große Pitterberg besitzt dabei eine Sonderstellung, ist es doch eine Monopollage, die ausschließlich von der Familie Rumpf bewirtschaftet wird.

Apropos Bewirtschaften: Auch bei der Arbeit im Weinberg und im Keller sind Stefan und Georg Rumpf nie um neue Ideen verlegen. So sind einige ihrer besten und beständigsten Mitarbeiter ihre 15 bis 25 Ziegen. Vater Stefan Rumpf hat einst Agrarwissenschaften studiert und dabei ein Faible für den Nutzen von Ziegen und Schafen entwickelt. Heute helfen die Ziegen dabei, die Vegetation zwischen den Rebzeilen im Zaum zu halten, selbst in Steillagen. Goodbye Pflanzenschutzmittel!

Georg Rumpf definiert sich dennoch nicht als Natur-Winzer, er strebt aber nach Nachhaltigkeit bei allerhöchster Qualität und erzeugt seine Weine daher ohne Scheuklappen und Vorurteile. So werden bei Kruger-Rumpf die Weine spontan vergoren, das bedeutet, man verzichtet auf industriell hergestellte Reinzuchthefen. Dann wäre da noch das Projekt „Chardonnay“. Wie kommt man darauf, in einer dermaßen von Riesling dominierten Region die große weiße Traube des Burgunds zu pflanzen? Wahrscheinlich mit Chuzpe und einer fast kindlichen Lust am Ausprobieren. Der Chardonnay gehört heute zu den erfolgreichsten Weinen des Weinguts. Er ist an die Nahe gekommen, um zu bleiben. Womit wir beim Portfolio von Kruger-Rumpf angekommen sind.

Weine von Kruger-Rumpf

Neben dem bereits erwähnten Riesling gemäß der VDP Qualitäts-Pyramide (Gutswein, Ortswein, Erste- und Große Lage/Großes Gewächs) und dem Chardonnay, sind die Weinberge von Kruger-Rumpf mit Grau- und Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Spätburgunder respektive Pinot Noir bepflanzt. Vor allem Letzterer profitiert von den Löss- und Quarzit-Böden am Unterlauf der Nahe. Sie verleihen dem Rotwein sowohl eine kraftvolle Struktur als auch ein knackig-mineralisches Säuregerüst. Hervorheben muss man außerdem die Weine aus Georg Rumpfs „Quarzit“-Reihe. Sie spiegeln, unabhängig von der verwendeten Rebsorte, die kühle und fokussierte Nahe-Stilistik besonders eindrücklich. Diese Qualität im „Wein für jeden Tag“ Segment zu realisieren, zeugt von echter Winzerkunst.

Kruger-Rumpf – was sagen die Kritiker?

Im Jahr 2008 wurde die Arbeit der Familie Rumpf vom „Feinschmecker“ mit der Auszeichnung „Bester deutscher Riesling“ gewürdigt. Die großen Gewächse werden von der internationalen Kritik, zum Beispiel vom amerikanischen Weinkritiker James Suckling, regelmäßig mit Punkten oberhalb der 95 bedacht. Auch die Alltagsweine des Weinguts gehen nicht leer aus und holen Jahr für Jahr Goldmedaillen bei der Berliner Wein Trophy.

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Wer jetzt gerne wissen möchte, wie strukturierte, trinkfreudige und gleichzeitig mineralisch-kühle Nahe-Weine schmecken, braucht dazu nur ein paar Klicks im Online-Shop von Weinfreunde.de zu tätigen. Die Weine werden dann schnell und einfach bis zur Haustüre geliefert.

Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml

Allergenkennzeichnungenthält SULFITE

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