Lombardei

Das Weinanbaugebiet Lombardei liegt in der Nähe der Schweiz zwischen dem Lago Maggiore und dem Gardasee in der Po-Ebene. Schon antike Dichter wie Vergil und Horaz oder der Maler und Gelehrte Leonardo da Vinci lobten die Weine aus der Lombardei. Die bevölkerungsreichste Region Italiens mit der Hauptstadt Mailand ist mit einer Rebfläche von etwa 27.000 Hektar relativ klein. Das Klima in der Lombardei ist sehr kontinental geprägt und profitiert von der Nähe zu den Alpen. Die sehr heißen Sommer werden von kalten Wintern abgelöst. Starke Niederschläge im Frühjahr und Herbst sorgen dafür, dass die Trauben ihr volles Aroma entfalten können.

Nebbiolo: die Hauptrebsorten der Lombardei

Obwohl die Lombardei von der Rebfläche nicht groß ist, werden hier dennoch Weine von großer Qualität produziert. Allein vier der Weinanbaugebiete tragen den höchsten Rang der Qualitätsstufe, die DOCG-Auszeichnung. Da in der Lombardei keine einheitlichen Bedingungen vorherrschen, gibt es auch kaum einen typisch lomardischen Wein. In der Region werden zahlreiche Rebsorten angebaut. Zu den wichtigen weißen Sorten gehört der Chardonnay, der vor allem in der Region Franciacorta angebaut wird, sowie Trebbiano oder Weißburgunder. In Franciacorta wird zudem ein Großteil der italienischen Schaumweine nach traditionellen Verfahren produziert. Zu den roten Hauptrebsorten der Lombardei zählt vor allem Nebbiolo, die sehr vollmundige Rotweine hervorbringen.

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