
Rotweine aus Italien
Italienischer Rotwein steht für Urlaub und Genuss. Von absoluten Lieblingen wie Primitivo zu Highlights der Weinkunst wie Amarone. Italien bietet Vielfalt und viel Genuss.
Farnese Vini
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienAngelo Rocca
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienGeschmack: halbtrockenDezzani Srl
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: PiemontGeschmack: trockenCantine San Marzano
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienGeschmack: halbtrockenCantine San Marzano
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienGeschmack: halbtrockenCantine San Marzano
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienBaglio Gibellina
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: SizilienGeschmack: halbtrockenPoliziano
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ToskanaGeschmack: trockenKellerei Meran
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: SüdtirolGeschmack: trockenDezzani Srl
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: PiemontGeschmack: trockenManfredi Aldo & C. S.r.l.
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: PiemontGeschmack: trockenRossetti
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ToskanaCantine San Marzano
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienKellerei Meran
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: SüdtirolGeschmack: trockenCantina Terlan
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: SüdtirolGeschmack: trockenCantina Cantolio
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienGeschmack: trockenCantina di Negrar
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: VenetienGeschmack: trockenTagaro
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienGeschmack: halbtrockenAngelo Rocca
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: ApulienGeschmack: halbtrockenKellerei Meran
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: SüdtirolGeschmack: trockenSartori
Herkunftsland: ItalienHerkunftsregion: VenetienGeschmack: trocken
Welche Bedeutung haben Rotweine aus Italien?
Vom alpinen Einstieg in Südtirol bis zum Absatz in Apulien und weiter zur mediterranen Spitze auf Sizilien reiht der italienische Stiefel ein Weinbaugebiet an das nächste. Es sind offiziell zwanzig an der Zahl, deren Rebflächen sich auf einer Landmasse von – je nach Quelle – zwischen 700.000 und 850.000 Hektar verteilen. In buchstäblich jeder dieser Weinregionen wird Rotwein erzeugt. Nicht in allen, aber in den allermeisten nimmt er auch eine führende Stellung ein; landesweit sind knapp sechzig Prozent der Weinberge mit roten Rebsorten bepflanzt. Ganz gleich, ob als unkomplizierter Tafelwein in der Provinz-Trattoria oder als von Kritikerlob überschütteter Supertoskaner in den besten Adressen von Rom, Mailand oder Florenz: Der italienische Rotwein ist aus der Lebensart und Genusskultur des Landes überhaupt nicht wegzudenken. Gleichwohl fließt er mit annähernd 30 Millionen Hektolitern in den Export, womit die italienischen Rotweine auch zu den tragenden Säulen der nationalen Außenhandelsbilanz zählen. Die besten ihrer Art genießen darum auch die Gunst von Kennern und Liebhabern im Ausland und konkurrieren dort seit Jahrzehnten auf Augenhöhe mit den Spitzenimporten aus Bordeaux, Burgund, Rioja und Napa Valley.
Welcher Rotwein ist typisch für Italien?
Von einem typischen Rotwein aus Italien zu sprechen, ist zunächst einmal eine Frage der Perspektive. Aus Deutschland betrachtet, führt diese Frage fast unweigerlich zum Chianti. Hierzulande kennt man den roten Toskaner aus der Sangiovese-Traube spätestens seit den 1960er-Jahren, als italienische Arbeitskräfte ins Land strömten und mit ihm ein Stück Heimat importierten. Die bauchige, von Korbgeflecht ummantelte Flasche, mit der das seinerzeit eher rustikal geratene Gewächs auf den deutschen Pizzeria-Tisch kam, hat das Bild der italienischen Rotweine hierzulande lange geprägt. Die sogenannte „Fiasko-Flasche“ ist jedoch längst Geschichte und der Chianti ist dank der Anstrengungen toskanischer Winzer inzwischen wieder ein Gütesiegel des italienischen Qualitätsweinbaus. Legt man diese spezifisch deutsche Brille zur Seite, präsentiert sich der typische Rotwein Italiens jedoch als Produkt stark regional geprägter Weinbautraditionen und folglich in großer Vielschichtigkeit. Norditaliener würden im Zweifel einen Barolo oder einen Amarone als ihren typischen Roten bezeichnen. In der Landesmitte ist neben dem Chianti auch der Montepulciano ein allgegenwärtiger Gefährte, während im Süden die Warmblüter Primitivo, Negroamaro und Nero d’Avola als die italienischen Rotweine schlechthin gelten.
Wo wird Rotwein in Italien angebaut?
Wie anfangs schon festgestellt: Landesweit wird in allen Regionen Rotwein angebaut, in denen Weinbau betrieben wird, und das sind mithin auch alle Regionen Italiens. Blickt man auf die Produktionsmenge, liegt der Süden mit Apulien und Sizilien in Front. Venetien, die größte Weinerzeugerregion des Landes, mit einem vergleichsweise hohen Weißwein-Anteil, steht auch beim Rotwein auf den vorderen Rängen. Die Mitte Italiens, voran die Toskana, aber auch die Emilia Romagna und Umbrien sind durch den omnipräsenten Sangiovese hauptsächlich rot geprägt und schließen im Ranking an. In den Weinbergen des Piemont herrscht weithin die rote Nebbiolo-Traube, die für Barolo und Barbaresco steht, und Südtirol vervollständigt die Liste der italienischen Rotweinregionen mit den autochthonen Gewächsen Lagrein und Vernatsch.
Welcher Rotwein aus Italien ist der beste?
Macht man die vermeintlich besten Rotweine Italiens am Kritikerlob, am internationalen Renommee und nicht zuletzt an Preisen fest, fallen in der Regel die immer gleichen Namen. Im Norden sind es der Barolo aus dem Piemont und der Amarone aus dem venezianischen Valpolicella, die in dieser Aufzählung keinesfalls fehlen dürfen. Die besten toskanischen Chiantis aus dem Kernland zwischen Florenz, Arezzo und Siena, bekannt als Chianti-Classico-Gebiet, zählen ebenso zum italienischen Rotwein-Adel. Zwei weitere Toskaner aus der Sangiovese-Traube kommen kaum weniger aristokratisch daher, namentlich der legendär opulente Brunello di Montalcino sowie der Vino Nobile aus der Ortschaft Montepulciano. Letzterer hat ausdrücklich nichts mit der gleichnamigen Rebsorte zu tun, welche vorwiegend in den Abruzzen beheimatet ist, nicht aber in der Toskana. Eine eigenständige Kategorie unter den roten Premiumgewächsen Italiens bilden die sogenannten Supertoskaner. Hierbei handelt es sich um exklusive Rotweine, die ab den 1970er-Jahren im Stil der Bordeaux-Weine vinifiziert wurden, wodurch auch die Cabernet-Rebsorten sowie Merlot Einzug auf den toskanischen Weinbergen fanden. Rotwein-Ikonen wie Ornellaia, Tignanello oder Sassicaia stehen heute in einer Reihe mit den edelsten Château-Gewächsen von der Médoc-Halbinsel, aus Saint-Émilion und Pomerol.
Wie schmeckt Rotwein aus Italien?
Zwischen Bozen in Südtirol und Palermo auf Sizilien liegen mehr als 1.000 Kilometer Luftlinie in Nord-Süd-Richtung. Die Rotweine Italiens gedeihen somit unter sehr heterogenen Klimata, auf vielfältigsten Böden und durch die Vinifizierung unterschiedlichster Rebsorten. Mit der Ausnahme, dass italienische Rotweine fast immer trocken ausgebaut werden, lässt sich eine nationale Typizität kaum festmachen. So etwa besteht zwischen einem tanninreich-voluminösen Barolo und einem fruchtbetont-süßlichem Primitivo di Manduria ein himmelweiter Unterschied. Das angeführte Beispiel – Nord versus Süd – spiegelt fraglos ein Extrem, doch zeigt sich die Bedeutung der regionalen Traditionen für die Stilistik italienischer Rotweine auch schon über geringere Distanzen. Auch einen Amarone und einen Chianti trennen Welten, obgleich zwischen Venezien und der Toskana weit weniger Strecke liegt.
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