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Weinberge in der Region Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape

Das Weinbaugebiet des südlichen Rhônetals bringt Vielfalt und Qualität hervor. Zwei Komponente, die den Châteauneuf-du-Pape so einzigartig machen.

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  1. Les Sinards Châteauneuf-du-Pape
    92 PunkteWine Spectator
    94 PunkteJames Suckling

    Famille Perrin

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhôneGeschmack: trocken

    34,95 €

    0.75 l (46.60 € / 1 Liter)

  2. Châteauneuf-du-Pape

    Saint Cosme

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhôneGeschmack: trocken

    39,90 €

    0.75 l (53.20 € / 1 Liter)

  3. Châteauneuf-du-Pape La Chasse des Princes
    89 PunkteJames Suckling
    Vegan

    Cellier Des Princes

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhôneGeschmack: trocken

    24,80 €

    0.75 l (33.07 € / 1 Liter)

  4. Coudoulet de Beaucastel Côtes du Rhône (Bio)
    92 PunkteJames Suckling
    91+ PunkteRobert Parker
    -20%
    Bio

    Château de Beaucastel (Famille Perrin)

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhoneGeschmack: trocken

    23,95 €

    29,95 €

    0.75 l (31.93 € / 1 Liter)

  5. Châteauneuf-du-Pape Hommage à Jacques Perrin (Bio) Jahrgang
    100 PunkteRobert Parker
    96 PunkteJames Suckling
    98 PunkteVinous
    Weinfreunde Selektion
    Limitierte Auflage
    Bio

    Château de Beaucastel (Famille Perrin)

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhôneGeschmack: trocken

    410,00 €

    0.75 l (546.67 € / 1 Liter)

  6. Châteauneuf-du-Pape Hommage à Jacques Perrin (Bio)
    97 PunkteRobert Parker
    96 PunkteJames Suckling
    Weinfreunde Selektion
    Limitierte Auflage
    Bio

    Château de Beaucastel (Famille Perrin)

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhoneGeschmack: trocken

    315,00 €

    0.75 l (420.00 € / 1 Liter)

  7. Châteauneuf-du-Pape Hommage à Jacques Perrin (Bio) Jahrgangswein
    97-99 PunkteRobert Parker
    99 PunkteJames Suckling
    98 PunkteVinous
    Limitierte Auflage
    Bio

    Château de Beaucastel (Famille Perrin)

    Herkunftsland: FrankreichHerkunftsregion: RhôneGeschmack: trocken

    399,00 €

    0.75 l (532.00 € / 1 Liter)

Welche Bedeutung hat die Weinregion Châteauneuf-du-Pape?

Die herausragende Bedeutung Frankreichs in der Weinwelt steht außer Frage. Gründe dafür gibt es mehr als nur einen, aber einer davon lautet ebenso fraglos auf Châteauneuf-du-Pape. Nur wenige Weine üben auf Kenner und Liebhaber eine derart große Faszination aus, wie das opulente Gewächs von der südlichen Côtes-du-Rhône. Neben den besten Weinen des Burgunds und den Grand-Cru-Classé-Ikonen des Bordelais zählt ein Châteauneuf-du-Pape zu den kostbarsten Schätzen der Grande Nation du Vin. 

 

Was bedeutet Châteauneuf-du-Pape?

Der Name Châteauneuf-du-Pape lässt sich mit „der neue Sitz des Papstes“ übersetzen. Das ist keinesfalls nur metaphorisch, sondern wortwörtlich zu nehmen und führt geradewegs in die Geschichte. Im Jahr 1308 verlegte Papst Clemens V., im beruflichen Vorleben Erzbischof von Bordeaux, aufgrund politischer Unruhen in Rom seine Residenz nach Avignon – unweit der Rebflächen des heutigen Châteauneuf-du-Pape. In der Folge wurde eine andauernde Präsenz der Päpste im Süden Frankreichs begründet, die aufgrund neuerlicher Turbulenzen jedoch schon 1377 wieder enden sollte. Clemens V. galt als großer Weinliebhaber, doch waren die Tropfen aus dem Umland von Avignon seinerzeit nur für die bescheidenen Ansprüche der durstigen Landbevölkerung ausgelegt. Für das weinselige Kirchenoberhaupt ein unzumutbarer Missstand, dem Clemens mit einer ersten Qualitätsoffensive prompt entgegenzuwirken wusste. Unter der Regentschaft seines Nachfolgers Johannes XXII. wurde die Kultivierung der Weinberge energisch vorangetrieben und nur folgerichtig erhielt der päpstliche Hauswein schließlich den Segen eines „Vin du Pape“. Der Grundstein für den bis heute fortwährenden Mythos war damit gelegt. 

 

In welcher Region liegt Châteauneuf-du-Pape?

Der für das Weingebiet namensgebende Ort Châteauneuf-du-Pape liegt im südlichen Abschnitt des Rhônetals, nur rund 12 Kilometer nordöstlich vom historischen Papstpalast im Stadtzentrum von Avignon entfernt. Die sich auf circa 3.500 Hektar um den Ort ausdehnenden Weinberge befinden sich auf einem Plateau mit Höhenlagen zwischen 100 bis 130 Metern. Geopolitisch befindet sich das Weingebiet in der Großregion Provence-Alpes-Côte d’Azur, im westlichen Teil des Département Vaucluse, an der Grenze zum benachbarten Département Gard. Weinrechtlich zählt das Gebiet zur AOP Côtes-du-Rhône (Appellation d’Origine Protégée), die insgesamt 295 Gemeinden in der Region auf sich vereinigt. Im Klassifikationssystem der AOP genießen davon neun Einzellagen den höchsten Status eines Cru. Klangvolle Namen wie etwa Gigondas, Rasteau oder Tavel repräsentieren diese regionale Elite, in der Châteauneuf-du-Pape jedoch den unbestrittenen Nimbus eines primus inter pares für sich beanspruchen darf. Für Chronisten: Die AOC (heute AOP) Châteauneuf-du-Pape geht auf das Gründungsjahr 1936 zurück und ist die älteste ihrer Art in Frankreich.  

 

Was macht das Terroir von Châteauneuf-du-Pape so besonders?

Das Rhônetal bietet seit jeher exzellente Voraussetzungen für den Weinbau. Die Nähe zum Mittelmeer, warme Sommer und milde Winter lassen dort charakterstarke Weine mit voller Frucht und kräftiger Würze gedeihen, die durch den kühlenden Einfluss des Mistral-Windes zumeist auch über die nötige Frische verfügen. In Châteauneuf-du-Pape treffen die klimatischen Bedingungen der Region jedoch auf ein ganz und gar lokales Phänomen: Die Rede ist von den sogenannten „Galets roulés“. Die so bezeichneten, vereinzelt mehr als faustgroßen und rundgeschliffenen Kieselsteine - Überbleibsel von urzeitlichen Gletschern - bedecken nahezu das ganze Plateau. Sie kennzeichnen die Ausdehnung des Terroirs mit derart erstaunlicher Prägnanz, dass es selbst vom Weltraum aus optisch eindeutig zu identifizieren ist (wenn man dort eine leistungsfähige Kamera zur Hand hat). In Bezug auf den Weinbau kommt den Galets eine essenzielle Bedeutung zu: Von der Sonne tagsüber erhitzt, geben sie die gespeicherte Wärme an die zumeist sehr alten und tief wurzelnden Rebstöcke ab, die dadurch eine betont reife Frucht ausbilden können – und folglich auch besonders gehaltvolle Weine hervorbringen.

 

Wird in Châteauneuf-du-Pape nur Rotwein hergestellt?

Ausdrücklich nein, aber ganz zuvorderst. Es ist vollkommen unstrittig, dass der Ruhm von Châteauneuf-du-Pape durch die hocharomatischen, kraftvollen und langlebigen Rotweine der Appellation begründet wurde. Mehr als 90 Prozent der lokalen Weinproduktion im Umfang von circa 100.000 Hektolitern entfallen gegenwärtig auf Rotweine und untermauern die gewachsene Tradition. Doch stehen auch die vergleichsweise raren Weißweine aus der päpstlichen Appellation für fast unfehlbare Spitzenqualität. Geschätzt für ihre Komplexität, Fülle und Lagerfähigkeit zählen sie zu den begehrtesten Weißweinen der Welt und scheuen dabei auch nicht die Konkurrenz zu den edelsten Chardonnays aus den Klöstern des Burgunds.

 

Welche Traube wird für einen Châteauneuf-du-Pape verwendet? 

Das südliche Rhônetal wird von Weinkennern bisweilen auch als „GSM-Land“ bezeichnet, was auf die heimischen Rebsorten Grenache, Syrah und Mourvèdre verweist. Auch in Châteauneuf-du-Pape dominiert das vinophil-kongeniale Trio die Weinberge, allen voran die Grenache-Traube, die fast 80 Prozent der Rebflächen in Beschlag nimmt. Doch gehört es zum Mythos des päpstlichen Weins, dass er aus nicht weniger als 13 (!) – in Worten dreizehn – unterschiedlichen Rebsorten bestehen darf. Auch Cinsault und Counoise sowie die allgemein wenig bekannten Sorten Vaccarèse, Terret Noir und Muscardin dürfen einen roten Châteauneuf zieren. Mit Grenache Blanc, Clairette, Roussanne, Bourboulenc, Picpoul und Picardan kommen weiße Trauben hinzu, die keineswegs nur der Erzeugung von Weißweinen vorbehalten sind, sondern auch in roten Cuvées Einzug finden können. Mag es in der Vergangenheit eine Art Zaubertrank gewesen sein, der aus dem Verschnitt aller 13 zulässigen Gewächse hervorgegangen ist, findet diese Praxis heute so gut wie keine Anwendung mehr. So verzichten inzwischen viele Winzer fast gänzlich auf die Beigabe weißer Trauben bei der Vinifizierung ihrer Rotweine, schlicht weil diese für den weißen Châteauneuf gebraucht werden. Gleichwohl wird die Tradition der 13 Rebsorten noch in kleinerem Umfang gepflegt. So etwa durch die Winzerfamilie Perrin, die mit ihrem ikonischen Château de Beaucastel einen Châteauneuf komponiert hat, der das Prädikat eines Zaubertranks auch allemal verdient.

 

Wie schmeckt ein Châteauneuf-du-Pape?

Angesichts des Renommees der Appellation mag es paradox erscheinen, dass es „die eine“ Châteauneuf-Stilistik nicht wirklich gibt. Blickt man auf die Vielzahl der zulässigen Rebsorten und die bemerkenswert legeren Vorschriften, welche davon und in welchen Anteilen diese miteinander verschnitten werden können, ist es wiederum nur plausibel, dass der päpstliche Haustrunk durchaus sehr unterschiedlich ausfallen kann. Umso mehr jedoch haben die großen Winzer, wie La Nerthe, Rayas, Pégau oder auch Vieux Télégraphe und Clos de l‘Oratoire über die Jahre und Jahrzehnte ihre jeweils eigene und darüber wiederum konsistente Handschrift geprägt. Am Beispiel Perrin zeigt sich das an vergleichsweise großen Cuvée-Anteilen von Mourvèdre, der auf Château Beaucastel fast durchgängig mehr Berücksichtigung findet, als in anderen Häusern. Gleichwohl lässt sich ein roter Châteauneuf-du-Pape als ein kraftvoller, vollmundiger und komplexer Wein, mit vielschichtigen Aromen von dunklen Früchten und Provence-Kräutern beschreiben. Pfeffrige Noten, meist vom Syrah stammend, Leder und Lakritz sind ebenso charakteristisch, wie reife Tannine und ein langer, samtiger Abgang. Fast immer im Eichenholz ausgebaut, verfügen die Weine über ein Lagerpotenzial von in der Regel 10 bis 20 Jahren; Spitzenjahrgänge können sogar 30 und mehr Jahre reifen. Den klimatischen Rahmenbedingungen geschuldet, ist ein hoher Alkoholgehalt von über 15 Prozent inzwischen keine Seltenheit mehr. Auch ein weißer Châteauneuf-du-Pape erreicht 14 Prozent Alkoholgehalt geradezu spielerisch. Er gilt im Allgemeinen als ein vollmundiger Weißwein mit feiner Mineralität, präziser Struktur und moderater Säure. Typischerweise entfaltet er Aromen von weißen Blüten sowie hellen Früchten, bisweilen auch mit exotischen Nuancen. Auch der weiße Wein der Päpste wird zumeist im Holz ausgebaut und verfügt über ein exzellentes Reifepotenzial. 

 

Châteauneuf-du-Pape online kaufen

Eine Reise ins Land der französischen Päpste können wir so warm empfehlen, wie in kaum eine andere Wein-Destination. Alternativ findet sich im Shop von Weinfreunde.de eine angemessen reichhaltige Auswahl mit Spitzengewächsen von der südlichen Côtes-du-Rhône, die sich ganz bequem online bestellen lassen. Die First Family unter den Rhône-Winzern, namentlich die derer Perrin, ist stark repräsentiert, so auch mit vorzüglichem Châteauneuf-du-Pape. Aber auch andere namhafte Produzenten lassen sich mühelos im Shop online entdecken. Mit nur wenigen Klicks kommt ihr bevorzugter Châteauneuf binnen weniger Tage direkt vor die Haustür.

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