Wo wächst Wein am besten?

Nur ein gesundes Wachstum von Weinreben sorgt für die Produktion von Trauben höchster Qualität. Dafür braucht es während der Vegetationsphase – also in der Blüte-, Reife- und Fruchtperiode – ausreichend Sonne, Wärme sowie Wasser. Hingegen sollte es in der Ruhephase der Pflanze möglichst kühl werden.

Aus diesem idealen Mix lässt sich schlussfolgern, dass Weinreben am besten in Klimazonen gedeihen, die mit einem langen, warmen Sommer und einem regnerischen Winter gesegnet sind. Letzteres ist wichtig, um den Boden mit einem ausreichenden Feuchtigkeitsspeicher auszustatten.

Daher liegen die geeignetsten Klimazonen für den Anbau von Wein zwischen 30 Grad und 50 Grad nördlicher und südlicher Breite. Zonen mit einer größeren Nähe zum Äquator sind eher ungeeignet.

Natürlich existieren heutzutage diverse Hilfsmittel und Techniken, um Rebstöcken praktisch überall auf der Welt ein schönes Zuhause zu bereiten, doch sind es die genannten Faktoren, die am wenigsten menschliche Einflussnahme fordern.

Mittlerweile wird Wein fast auf der ganzen Welt angebaut. Doch gibt es entscheidende Faktoren, die den Anbau von Reben erfolgreich machen oder eben auch nicht. Die Frage von Susanne L. aus Viersen nach dem besten Anbaugebiet für Wein ist also durchaus berechtigt.

Eine ganze Reihe von bereits existierenden Magazin-Beiträgen passen übrigens hervorragend zu diesem Thema:

Frühjahr im Weinberg
Sommer im Weinberg
Herbst im Weinberg
Winter im Weinberg
Wann schneidet man Wein-Reben?

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